Färbungs-Training
Schachbrettfärbungen und Überdeckungen · Abschnitt 32 von 60
Übungen
Aufgabe
Die lokale Farbbilanz
Zeige: Jeder -Domino auf einem schachbrettartig gefärbten Gitter bedeckt genau ein schwarzes und ein weißes Feld.
Aufgabe
Das übrig bleibende Feld
Ein -Brett soll mit zwölf Dominos und einem einzelnen -Stein bedeckt werden. Welche Farbe muss das Feld des Einzelsteins bei einer Schachbrettfärbung besitzen?
Aufgabe
Zwei Felder derselben Farbe
Aus einem Brett mit gleich vielen schwarzen und weißen Feldern werden zwei Felder derselben Farbe entfernt. Zeige, dass der Rest nicht mit Dominos überdeckt werden kann.
Aufgabe
Wie viele vertikale Dominos?
Ein -Brett ist mit Dominos überdeckt. Zeige, dass die Anzahl der vertikal liegenden Dominos gerade ist.
Aufgabe
Was die Färbung nicht beweist
Von einem -Brett werden ein schwarzes und ein weißes Feld entfernt. Erkläre, warum die Schachbrettfärbung weder Unmöglichkeit noch Existenz einer Dominoüberdeckung beweist.
Aufgabe
Die mittlere Schnittlinie
Ein -Brett ist mit Dominos überdeckt. Zeige, dass eine gerade Anzahl Dominos die senkrechte Mittellinie zwischen der vierten und fünften Spalte kreuzt.
Aufgabe
Das Randlemma
Ein beliebiges endliches Gebiet aus Gitterfeldern liegt in einem dominogefliesten Brett. Zeige: Die Anzahl der Dominos, die genau ein Feld des Gebiets bedecken, hat dieselbe Parität wie die Anzahl der Felder des Gebiets.
Zusammenfassung
Lokal 1:1 – global 1:1
Eine Färbung ist stark, wenn jeder Stein eine feste Farbbilanz hat. Die ganze Figur muss dann die Summe dieser Bilanzen tragen. Stimmt die Bilanz, ist die Überdeckung noch nicht bewiesen – oft brauchst du danach eine Konstruktion oder eine feinere Idee.
Checkliste
Selbstkontrolle
Kann ich erklären, warum jeder Domino beide Schachbrettfarben trifft?
Wann wähle ich Streifen statt Schachbrett?
Kann ich in eigenen Worten erklären?